Ausschreitungen bei Hallenturnier in Hamburg

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Schwere Ausschreitungen in Hamburg

Hamburg - Bei einem Hallenfußballturnier in Hamburg ist es am Freitagabend zu schweren Ausschreitungen zwischen rivalisierenden Fangruppen gekommen.

Hamburg (SID) - Bei einem Hallenfußballturnier in Hamburg ist es am Freitagabend zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen in der Alsterdorfer Sporthalle forderten insgesamt 49 Verletzte, darunter elf Polizisten. Weitere 40 Personen mussten nach dem Einsatz von Pfefferspray von den Sanitätskräften in der Halle an den Augen behandelt werden. 72 Randalierer wurden in Gewahrsam genommen. Das bestätigte die Polizei Hamburg dem SID.

Das Ausmaß der Krawalle war so groß, dass der zweite Turniertag des traditionellen "Schweinske-Cups" zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte der Veranstaltung abgesagt wurde. "Bei den vorhandenen sicherheitsrelevanten Erkenntnissen ist eine sichere und gewaltfreie Fortsetzung der Veranstaltung nicht gewährleistet", hieß es in einer Stellungnahme der Organisatoren.

Ursache der Tumulte in Hamburg waren mehrere Fahnendiebstähle in der Halle. Das zweite Turnierspiel zwischen Respect United und dem dänischen Klub FC Nordsjælland musste immer wieder unterbrochen werden. Trotz der Auseinandersetzungen auf den Tribünen wurde der erste Turniertag beendet. Weitere Teilnehmer des Turniers waren der VfB Lübeck, der FC St. Pauli, der FC St. Pauli II, Lyngby BK, der FC Midtjylland und der SC Condor.

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