Auftaktniederlage für Stanley-Cup-Sieger Boston

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Verpatzter Start für Dennis Seidenberg (l.)

Boston - Dennis Seidenberg hat mit den Boston Bruins einen Fehlstart in die neue NHL-Saison hingelegt. Zum Auftakt unterlag der Titelverteidiger den Philadelphia Flyers mit 1:2.

Boston (SID) - Stanley-Cup-Sieger Dennis Seidenberg hat mit den Boston Bruins einen Fehlstart in die neue NHL-Saison hingelegt. Zum Auftakt unterlag der Titelverteidiger den Philadelphia Flyers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga vor heimischer Kulisse mit 1:2. Verteidiger Seidenberg erhielt 23:04 Minuten Eiszeit.

Vor dem Spiel war im Rahmen einer stimmungsvollen Zeremonie neben den bisherigen Exemplaren das sechste Meisterschaftsbanner unter der Hallendecke aufgehängt worden. Doch danach sprengte Philadelphia die Party. Nach dem Führungstor durch Bruins-Center Brad Marchant drehten die Flyers das Spiel noch vor der ersten Pausensirene. Claude Giroux und Jakub Voracek trafen in der Schlussminute des ersten Drittels binnen 47 Sekunden. Bei der Vorlage zum Ausgleich verbuchte NHL-Rückkehrer Jaromir Jagr den 1600. Punkt seiner erfolgreichen Karriere.

Wie Seidenberg musste auch Stürmer Marco Sturm mit Play-off-Finalist Vancouver Canucks eine Niederlage hinnehmen. Die Kanadier unterlagen den Pittsburgh Penguins 3:4 nach Penaltyschießen. Während Sturm 16:27 Minuten auf dem Eis stand, wurde Verteidiger Alexander Sulzer vor dem Spiel aus dem Kader gestrichen. Jewgeni Malkin verwandelte den entscheidenden Penalty.

Im dritten Spiel setzten sich die Toronto Maple Leafs im kanadischen Duell mit 2:0 gegen Rekordmeister Montreal Canadiens durch. Matthew Lombardi und Dion Phaneuf trafen.

Boston hatte in der vergangenen Saison durch einen 4:3-Sieg in der Finalserie gegen Vancouver zum ersten Mal seit 1972 den Titel geholt. "Wir haben lange genug gewartet. Jetzt ist die Wartezeit vorbei. Lasst uns das verdammte Ding aufhängen", hatte Bruins-Klubbesitzer Jeremy Jacobs vor der traditionellen Banner-Zeremonie gesagt. Der Stanley Cup war auf einem Feuerwehrauto zur Halle gebracht worden. Vor dem Spiel durfte sich noch einmal jeder Spieler mit der Trophäe präsentieren.

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