Armstrong schickt USADA 18-seitigen Brief

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Wird des Blutdopings beschuldigt: Lance Armstrong

Washington-Arlington-Alexandria - Lance Armstrong kämpft verbissen um sein sportliches Lebenswerk. In einem Brief fordert er die USADA auf, die "zweifelhaften Anschuldigungen" gegen ihn fallen zu lassen.

Washington (SID) - Lance Armstrong kämpft verbissen um sein sportliches Lebenswerk. Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger hat einen weiteren Brief an die US-Anti-Doping-Agentur USADA geschrieben und den Untersuchungsausschuss darin aufgefordert, die "zweifelhaften Anschuldigungen" gegen ihn fallen zu lassen. Das 18-seitige Dokument wurde in der Washington Post veröffentlicht. Die USADA hatte Armstrong nach langen Ermittlungen des Blutdopings angeklagt und wirft ihm jahrelange Manipulation vor. Zudem wird Armstrong der Handel und die Anweisung zum Gebrauch von Doping zur Last gelegt.

"Die USADA hat keine Beweise für ihre zweifelhaften Anschuldigungen aus dem Schreiben vom 12. Juni vorgelegt", steht in dem Brief, der von Armstrongs Anwalt Robert Luskin unterzeichnet wurde. "Entweder, die USADA legt Beweise vor oder der Untersuchungsausschuss empfiehlt der USADA, die Anklage aus Mangel an Beweisen fallen zu lassen", heißt es weiter.

Star-Anwalt Luskin hatte die USADA bereits unmittelbar nach der Anklage in einem ersten Schreiben aufgefordert, klar die Zeugen zu benennen, die den ehemaligen Radprofi Armstrong mit ihren Aussagen in Bedrängnis gebracht haben. Der Tour-de-France-Rekordgewinner Armstrong erwägt außerdem rechtliche Schritte.

Armstrong droht bei einer Verurteilung eine lebenslange Sperre und der Verlust seiner Tour-Titel.

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