Aachen 2:2 im 1000. Zweitligaspiel

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Wieder kein Sieg: MSV-Interimstrainer Oliver Reck

Aachen - Kein Jubiläums-Sieg: Im 1000. Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga mussten sich Alemannia Aachen mit einem 2:2 (1:1) gegen den MSV Duisburg zufrieden geben.

Aachen (SID) - Im Jubiläumsspiel blieb Alemannia Aachen ein Sieg versagt. Im 1000. Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga mussten sich die Kaiserstädter im Kellerduell mit einem 2:2 (1:1) gegen den MSV Duisburg zufrieden geben.

Vor 31.180 Zuschauern im fast ausverkauften neuen Tivoli gingen die Gastgeber durch Sergiu Radu (5.) auf Vorarbeit von Timo Achenbach in Führung. Waleri Domowtschiski (29.) traf für die Zebras zum 1:1-Ausgleich. André Hoffmann (67.) köpfte die Duisburger in Führung, doch schon im Gegenzug sorgte ausgerechnet MSV-Kapitän Branimir Bajic (68.) per Eigentor für den 2:2-Gleichstand.

"Ich bin immer enttäuscht, wenn meine Mannschaft nicht drei Punkte holt. Es wird ein langer Kampf, bis wir den Klassenerhalt geschafft haben. Ich bin aber überzeugt, dass wir drei Vereine hinter uns lassen werden", sagte Aachens Trainer Friedhelm Funkel. MSV-Interimstrainer Oliver Reck, der bei seinem Debüt 0:3 gegen 1860 München verloren hatte, meinte: "Ich bin mit dem Ergebnis total unzufrieden, mit Auftreten und Einstellung aber prinzipiell einverstanden. Es war ein kleiner Schritt, die nächsten müssen wir aber in den kommenden Spielen machen."

In der Tabelle konnte Aachen immerhin die Rote Laterne mit jetzt neun Punkten an den FC Ingolstadt abgegeben. Drittletzter ist der MSV mit zehn Zählern. Beide westdeutschen Traditionsklubs verpassten die Chance, einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

Nach der frühen Führung durch Radus Kopfball dominierten zunächst die Aachener das Geschehen, doch die Meidericher kamen immer besser ins Spiel. Der Ausgleichstreffer fiel hochverdient für den MSV. Aachens Seyi Olajengbesi hatte den Ball allerdings unglücklich vorgelegt und so das Tor von Domowtschiski erst ermöglicht. In der 17. Minute hatten die Duisburger allerdings Glück, dass nach Foulspiel Benjamin Kern an Radu nicht auf Foulelfmeter entschieden wurde.

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