1:1! FCA-Keeper Amsif verdirbt HSV den Abschluss

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Bester Spieler auf dem Platz: FCA-Keeper Amsif

Hamburg - Ein überragender Mohamed Amsif hat dem HSV einen siegreichen Jahresabschluss verdorben. Mit Glanzparaden rettete der Torhüter des FC Augsburg dem Neuling ein 1:1 (0:0).

Hamburg (SID) - Ein überragender Mohamed Amsif hat dem Hamburger SV einen siegreichen Jahresabschluss in der Bundesliga verdorben. Mit mehr als einem halben Dutzend Glanzparaden rettete der Torhüter des FC Augsburg dem Neuling ein schmeichelhaftes 1:1 (0:0), das eine Serie von drei Auswärtsniederlagen hintereinander beendete. Der HSV allerdings bleibt unter seinen neuen Trainer Thorsten Fink weiterhin ungeschlagen.

Mittelfeldspieler Torsten Oehrl hatte die Augsburger in der 62. Minute mit einem Drehschuss von der Strafraumgrenze aus in Führung gebracht. Fünf Minuten später glichen die Hamburger durch einen Kopfballtreffer von Paolo Guerrero verdientermaßen aus.

Auch ohne den wegen Leistenproblemen pausierenden Marcell Jansen übernahmen die Gastgeber vor 48.143 Zuschauern in der Hamburger WM-Arena am Volkspark schnell das Kommando und erarbeiteten sich eine klare Dominanz auf dem Spielfeld. Dabei half den Hanseaten, dass die Abwehr des Aufsteigers nicht immer einen sicheren Eindruck machte.

Ausgenommen davon war nur Amsif. Der Gäste-Keeper präsentierte sich in exzellenter Verfassung und hielt sein Team mit mehreren spektakulären Paraden im Spiel. In der siebten Minute boxte er einen 14-m-Schuss von Ivo Ilicevic reaktionsschnell über die Latte. Nach exakt einer Viertelstunde entschärfte der 22-Jährige einen Fallrückzieher von Mladen Petric.

Erneut im Brennpunkt stand der Marokkaner in der 29. Minute. Diesmal wehrte er aus kurzer Distanz einen Flachschuss von Guerrero ab. Danach wurden die Aktionen der Norddeutschen fahriger, der FCA kam zusehends besser in die Partie. Mittelfeldspieler Daniel Baier hatte sogar in der 31. Minute die Chance zum Führungstreffer, scheiterte jedoch an HSV-Torwart Jaroslav Drobny.

Sekunden vor dem Pausenpfiff rettete der Nordafrikaner gleich dreimal aus kürzester Distanz und verärgerte damit die HSV-Fans, die ihre Lieblinge sogar mit vereinzelten Pfiffen in die Halbzeit schickten.

Nach dem Seitenwechsel hielt der Druck der Hamburger an. Augsburg stand immer tiefer, ließ jedoch kaum noch HSV-Chancen zu. Zur eigenen Entlastung hingegen kam der FCA kaum noch, der Führungstreffer fiel aus dem Nichts.

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