Weihnachtsrezepte

Sport & Weihnachten - Meine Lieblingsrezepte im Advent

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Auch ambitionierte Sportler müssen und sollten auf Genuss in der Weihnachtszeit nicht verzichten

Monika Sturm-Constantin verrät uns ihre Lieblingsrezepte für die Weihnachtszeit: Denn Plätzchen backen und ein schönes Essen gehören auch für Sportler zu Weihnachten dazu.

Leckere Plätzchen zur Weihnachtszeit, von Monika gebacken

Als bekennender Süßschnabel habe ich in der Adventszeit viel zu tun. Ich backe seit vielen Jahren mit einer Freundin Plätzchen. Wenn wir richtig „in Backlaune“ sind, werden es schon mal bis zu 10 Sorten! Wenn ich viel Zeit habe, dann backe ich auch ein Früchtebrot. Das ist besonders nach einer langen Radausfahrt ein besonderer Genuss. Es gibt so viele leckere Naschereien, denen ich nicht immer widerstehen kann. Ich habe mit Absicht keine Kalorien-Angaben oder Fettangaben vermerkt, da ich der Meinung bin, man sollte alles in Maßen genießen – und nicht die Kalorien zählen! Trotzdem gefällt mir der Spruch: Plätzchen kommt von Platzen! Und: Nicht das viele Essen zwischen Weihnacht und Neujahr macht dick, sondern das zwischen Neujahr und Weihnachten!

 

Mein Lieblings-Teig für meine Ausstechformen:

Zitronensterne

125 g Butter

125 g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

1 Prise Salz

Abgeriebene Schale von ½ Zitrone (unbehandelt)

200 g Mehl

 

Alle Zutaten verkneten. Teig ausrollen und ausstechen. Ofen auf 200° Grad vorheizen und die Plätzchen dann 7-8 Minuten backen.

Kekse backen bringt Freude und Farbe in tristes Winterwetter

Meine neueste Ausstechform ist ein Radfahrer! Das werden bestimmt lustige Plätzchen, die gut zu Rentier, Schaf und dem Frosch passen. Ich habe natürlich auch die Klassiker an Ausstechformen in meiner Sammlung.

Ein Klassiker, den ich meist 3 oder 4 Mal backe:

Heidesand

250 g Butter

220 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

375 g Mehl

 

Passend für Sportler: z. B. Kekse als Schwimmerin

Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Mit den anderen Zutaten vermischen und zu einem Knetteig verarbeiten. Aus dem Teig Rollen formen und über Nacht kühl stellen (nicht in den Kühlschrank!). Dann Scheiben von ca ½ cm schneiden und bei 170° - 180° Grad hell backen (ca. 10 bis 15 Minuten).

 Mein Tipp: abends vor oder nach dem Training den Teig vorbereiten und wenn ich Glück habe – und lieb frage – backt mein Sohn die Plätzchen am nächsten Tag.

 

Das nächste Lieblingsrezept:

Lucia’s Weihnachtsplätzchen

250 g Butter

100 g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

250 g Mehl

100 g Puddingpulver, Vanille

 

Frösche und Tannenbäume: Genießen in Maßen, aber dafür mit Qualität und Freude 

Weiche Butter, Puderzucker und Vanillezucker gründlich verrühren. Nach und nach das gesiebte Mehl und das Puddingpulver unterrühren. Aus dem Teig Kugeln formen. Kugeln auf das mit Backpapier belegte Blech setzen, mit der Gabel flach drücken, damit ein Muster entsteht. Bei 180° - 200°C etwa 8 - 12 Minuten backen. Die Plätzchen sollten hell bleiben. Nach dem Backen ganz vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 

Als Fan von Amarena-Kirschen liebe ich dieses Rezept:

Mandelmakronen mit Amarenakirschen

300 g geschälte, gemahlene Mandeln

200 g Zucker

5 Tropfen Bittermandelaroma

2 Eiweiß

1 Eßl. Amarettolikör

Amarenakirschen aus dem Glas

 

Gemahlene Mandeln, Zucker und Backaroma mischen. Eiweiß steif schlagen, unterheben, Likör unterrühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ca. 40 Tupfen spritzen. Halbierte Amarenakirschen darauf geben. Bei 150° Grad 20-25 Minuten backen.

 

Mein Lieblings Dessert in der Weihnachtszeit – was man gut vorbereiten kann!

Advents-Tiramisu

200 g Sahne

250 g Mascarpone

250 g Quark (Magerquark)

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

200 g Spekulatius

400 g Beeren, gemischt, Tiefkühlprodukt

 

Sahne steif schlagen, Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker verrühren, Sahne unterheben. In eine eckige Auflaufform ca. 3 EL von der Creme verteilen, darüber eine Schicht Spekulatius legen. Die Beeren darauf verteilen (kann man gut mit den gefrorenen Früchten schon am Vorabend zubereiten, es zieht dann gut durch). Restliche Creme darauf streichen und mit Spekulatius bedecken. 4-5 Std. oder über Nacht kühl stellen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Besonders schön sieht es aus, wenn man mit einer Schablone noch Sterne aus Kakao aufstäubt.

 

Mein Tipp für den Hauptgang vom Weihnachtsmenü:

Putenbraten mit Cranberrysauce und Maronen-Schupfnudeln

400 g Putenbrust

80 ml Cranberrysaft

100 g frische Cranberries

30 g braunen Zucker

½ Zimtstange

1 unbehandelte Orange

100 g Rosenkohl

150 g Schupfnudeln (Fertigprodukt)

50 g Maronen, geschält

1 EL Rapsöl

Salz

Pfeffer, frisch gemahlen

 

Backofen auf 180° Grad vorheizen. Die Putenbrust mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl in einer ofenfesten Pfanne oder einem Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten anbraten. Für ca. 20 Minuten in den Ofen geben.

In der Zwischenzeit den Cranberrysaft, Cranberries, Zucker und Zimtstange in einen Topf geben und aufkochen. Die fein abgeriebene Schale und den Saft der Orange zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen bis die Beeren aufgeplatzt sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Rosenkohl putzen und halbieren. In reichlich Salzwasser bissfest garen und auf ein Sieb abgießen. Man kann den Rosenkohl natürlich auch gegen eine andere Beilage tauschen. Meine Familie möchte dieses Jahr keinen Rosenkohl….

In einer beschichteten Pfanne die Butter erhitzen und die Schupfnudeln darin anbraten, die Maronen klein hacken und zugeben. Mit Salz würzen.

Die Putenbrust aus dem Ofen nehmen und in Scheiben schneiden. Auf zwei Tellern anrichten und die Sauce darüber geben. Mit den Schupfnudeln und dem Rosenkohl servieren.

Dazu passt ein frischer Salat und als Nachtisch gibt es bei uns an Heilig Abend immer Eis.

Radfahrer und Schafe: Unsere Sportexpertin liebt das Backen

 

Monika Sturm-Constantin

 

Quellenangaben:

1. http://www.chefkoch.de/rezepte/419161132483821/Lucia-s-Weihnachtsplaetzchen.html

2. http://www.chefkoch.de/rezepte/158471069424602/Advents-Tiramisu.html

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