Doping

Die NADA – für fairen und sauberen Sport

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Im Einsatz für mehr Gerechtigkeit: Die NADA kämpft gegen Doping im Spitzensport!

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) ist als unabhängige Stiftung bürgerlichen Rechts dem Ziel der Dopingbekämpfung und damit einem fairen Sport verpflichtet. Sie steht mit dieser Zielsetzung außerhalb aller institutionellen Interessenskonflikte, was ihr einen exklusiven Status und eine hohe Glaubwürdigkeit verschafft.

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) ist als unabhängige Stiftung bürgerlichen Rechts dem Ziel der Dopingbekämpfung und damit einem fairen Sport verpflichtet. Sie steht mit dieser Zielsetzung außerhalb aller institutionellen Interessenskonflikte, was ihr einen exklusiven Status und eine hohe Glaubwürdigkeit verschafft.

 

Für mehr Fairplay und Chancengleichheit

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie sehr Doping die positiven Werte des Sports bedroht. Ohne die Achtung vor seinen Spielregeln verliert der Sport seinen Sinn und seinen Reiz. Die größte Gefahr für den Sport heißt Doping. Doping widerspricht dem Fair Play und setzt die Chancengleichheit außer Kraft. Sinn und Ziel des Sports soll sein, dass der beste Athlet gewinnt – und nicht der, der bereit ist, die größten gesundheitlichen Risiken auf sich zu nehmen. Konsequent und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft die NADA das Doping im Spitzensport, was unmittelbar auch Auswirkungen auf den Breiten- und Freizeitsport, vor allem aber auf den Jugendsport hat. Denn vielen Jugendlichen, aber auch Freizeitsportlern ist der Topathlet das Vorbild, dem es nachzueifern gilt.

 

Zielgerichtete Kontrollen

In diesem Kampf für einen sauberen Spitzensport haben sich Philosophie und Strategie der NADA gewandelt und den neuesten Erkenntnissen angepasst. Kontrollen finden nicht mehr nach der Maxime statt, so viele Athleten wie möglich nach dem Losverfahren zu testen, sondern zielgerichtet. Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort – in jedem Fall überraschend und unangekündigt.

Neue Dopingmittel mit teilweise deutlich verringerten Abbauzeiten sowie eine Verfeinerung von verbotenen Methoden erschweren den Nachweis von Doping. Deshalb werden Spitzenathleten unangemeldet zu Zeitpunkten kontrolliert, an denen die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass verbotene Mittel eingesetzt werden können. Die Planung der Kontrollen erfolgt auf Basis von individuellen Saisonhöhepunkten und Wettkampfplänen, den „Whereabouts“ genannten Angaben der Sportler zu ihrem Aufenthaltsort sowie aufgrund von Rahmentrainingsplänen und Verdachtsmomenten. Regelmäßige Blutkontrollen sind eine wichtige Grundlage für intelligente Kontrollen, um bei Verdachtsmomenten durch ungewöhnliche Werte gezielt kontrollieren zu können.

 

Aufklärung als Mittel zur Prävention

Die zweite wichtige Säule der NADA-Arbeit neben dem Doping-Kontroll-System ist die Prävention. Die Athletinnen und Athleten werden informiert, aufgeklärt und zu selbstbewusstem Argumentieren gegen das Doping angeleitet. Vorrangig spricht die NADA junge Hochleistungssportler direkt an, zusätzlich wendet sie sich aber auch an die sportlichen Bezugspersonen und Multiplikatoren. Dazu zählen Trainerinnen und Trainer, die bei der Dopingbekämpfung eine Schlüsselrolle spielen. Die Trainer sollen die jungen Athleten in einer entwicklungssensiblen Lebensphase begleiten und sie vor allem auch über die sportlichen Leistungen hinaus im Sinne eines umfassenden Dopingschutzes in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken, weil eine stabile Persönlichkeitsentwicklung der beste Schutz gegen Doping ist. In diese Richtung zielen auch die Maßnahmen für Eltern und Lehrer.

Weitere Informationen zur Arbeit der NADA finden Sie unter www.nada-bonn.de.

 

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