Gesundheit: Essgestörte Athleten

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    • 08.10.11
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Essstörung im Sport

Essgestörte Athleten

Ein merkwürdiges Paradox der sportlichen Betätigung ist, dass sie häufig zu höherem Selbstbewusstsein führt, aber - zumindest in bestimmten Sportarten - auch eine erhöhte Gefahr von Essstörungsentwicklungen (wie bspw. Magersucht und Bulimie) mit sich bringen kann.

Warum neigen manche Sportler und manche Sportarten besonders zu Essstörungen?

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Warum neigen manche Sportler und manche Sportarten besonders zu Essstörungen?

Bestimmte Sportarten scheinen eine erhöhte Gefahr von Essproblemen mit sich zu bringen. Z. B.sind in den Vereinigten Staaten ungefähr 93 % der Collegeathleten, die Essstörungen entwickeln, weiblich. Und diese Athleten finden sich normalerweise in einer ziemlich kleinen Anzahl von Sportarten wieder – darunter auch Turnen, Querfeldeinlauf, Schwimmen und Leichtathletik. Die wenigen bekannten Fälle bei den Männern häufen sich in den Sportarten Querfeldeinlauf, Leichtathletik, Turnen und Ringkampf.

 

Was verursacht eigentlich die Essstörungen?

Eine Kombination individueller und familiärer Faktoren sind häufig daran beteiligt, ein Essproblem zu verursachen. Darüber hinaus scheinen besonders Frauen von gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst zu sein: In den letzten 30 Jahren hat sich das “sozial akzeptable Gewicht“ für Frauen in den westlichen Gesellschaften immer weiter verringert, während die Fälle der Essstörungen ständig angestiegen sind.

 

Warum werden Essstörungen mit bestimmten Sportarten verbunden?

Weil sich Personen, die mit ihrem Körper unzufrieden sind, zu besonders „kalorienverbrennenden“ Sportarten wie dem Laufen und Schwimmen hingezogen fühlen könnten. Außerdem kann die wissenschaftliche Forschung zu dem Problem beitragen, indem sie schlussfolgert, dass Schlankheit für die Leistung förderlich ist. Zudem geben Sportarten, bei denen ein großer Wert auf Ästhetik gelegt wird (wie bspw. Turnen), dem super-dünn sein vermutlich einen viel zu hohen Stellenwert.

 

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